Perfekter Einstand für Nina Wrobel

Die Hitze an Tag 2 der Europameisterschaften in St. Wendel sollte noch gnadenloser sein als am Tag zuvor. Seit acht Jahren war Nina Wrobel nicht mehr bei einer EM gestartet und dementsprechend motiviert. Zudem sollte es ihr erstes Rennen im neuen Team und auf neuen Rad sein. "Ich fühle mich auf dem MERIDA BIG.SEVEN deutlich wohler als auf dem zuletzt gefahrenen 29-er." Gleich zu Beginn des Rennens wollte sich Wrobel aktiv zeigen und konnte sich in einer fünfköpfigen Verfolgergruppe einreihen. "Das Tempo der Gruppe war sehr hoch, so dass ich froh war, es halten zu können." Der 17. Rang entsprach ihren Erwartungen, eine TopTwenty-Platzierung zu erreichen, zumal sie mit diesem Ergebnis als viertbeste Deutsche Starterin gewertet wurde. Das Rennen gewann die Slowenin Tanja Zakelj vor ihrer Landsfrau Blaza Klemencic. Platz drei ging an die Polin Maja Wloszczoska. Wrobel startet nächste Woche beim Schweizer BMC-Cup in Gränichen.